Expressives Ölgemälde: Ein figuratives Porträt zur Evolution des Menschen. Dargestellt ist ein affenähnlicher Urahn, der seinen Kopf in die Hand stützt. Sein Blick ist seitlich auf den Betrachter gerichtet – eine Mischung aus kritischer Beobachtung, leichter Genervtheit und einer Spur Verschmitztheit, als würde er fragen: 'Was tut ihr da bloß?'. Gemalt in einem rohen, skizzenhaften Stil mit einer reduzierten Farbpalette aus Grau-, Beige- und Schwarztönen auf Leinwand.

Evolution I (2025)

Öl auf Leinwand
50 x 70 cm

Ein figuratives Porträt der Evolution

Der Blick der Urahnen

„Evolution I“ stellt eine Konfrontation dar. Es ist der Blick aus der tiefsten Vergangenheit, der mit einer unerwarteten Mischung aus Ironie, Genervtheit und scharfer Beobachtung auf unsere Gegenwart trifft. Meine Absicht für dieses Werk war es, einen aktiven Zeugen zu malen, keinen passiven Vorfahren. Einen Urahn, der uns über die Schulter schaut und mit seiner Präsenz die eine, provokante Frage im Raum stehen lässt: „Was tut ihr da bloß?“

Der Blick: Ein figuratives Porträt als kritischer Kommentar

Das Zentrum des Werks bildet der Ausdruck, ein aktives Urteil. Der seitliche Blick schafft eine wissende, fast verschmitzte Distanz. Die Geste – der aufgestützte Kopf, die leicht zusammengekniffenen Lippen – formuliert eine grundlegende menschliche Skepsis. Dieses figurative Porträt soll den Betrachter mit dem unbestechlichen Urteil seiner eigenen Evolution konfrontieren. Es ist der Blick unserer Herkunft auf die menschengemachten Absurditäten unserer Welt, insbesondere auf künstliche Trennungen wie den Rassismus.

Die Malerei: Materie und Ausdruck im Porträt der Evolution

Mein malerischer Ansatz für dieses figurative Porträt der Evolution ist bewusst roh und direkt. Die sichtbaren Pinselstriche und die skizzenhafte Anlage der Figur entsprechen der Suche nach einem ursprünglichen, ungefilterten Charakter. Die stark reduzierte Farbpalette – erdige Grau-, Beige- und Schwarztöne – dient der Konzentration. Alle malerischen Mittel sind darauf ausgerichtet, die Aufmerksamkeit auf die Mimik und die emotionale Aufladung des Blicks zu lenken. Die ungeschliffene Form der Malerei ist hier der direkte Spiegel des ungeschliffenen Urteils, das im Thema liegt.

„Evolution I“ ist der thematische Auftakt meiner Serie „Homo Sapiens“. Das Werk steht als Einladung, unsere Gegenwart aus einer radikal anderen Perspektive zu betrachten und den Dialog mit unserer eigenen Herkunft aufzunehmen.

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